Überbrückungshilfe fördert Kassenumstellung

Autor: Christoph Dräger - 29.04.2021

Seit dem 01.04.2021 sind – bis auf wenige Ausnahmen – alle elektronischen Kassen mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) auszustatten. Die gute Nachricht: die Kosten für die Umstellung können i. R. d. Überbrückungshilfe III gefördert werden.

Für alle elektronischen Kassensysteme besteht seit dem 01.04.2021 die Verpflichtung, eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) zu verwenden. Die einzige Ausnahme gilt für Registrierkassen, die 

  • nach dem 25.11.2010 und vor dem 01.01.2020 angeschafft wurden, 

  • ansonsten den Anforderungen der elektronischen Kassenführung entsprechen und 

  • bauartbedingt nicht aufrüstbar sind (Nachweis des Kassenherstellers erforderlich).  

Diese Registrierkassen dürfen bis zum 31.12.2022 weiterverwendet werden. 

Bei Missachtung dieser Verpflichtung drohen Hinzuschätzungen bei Betriebsprüfungen oder Bußgelder. Insbesondere in Bargeldintensiven Geschäftsbereichen (z. B. Gastronomie) sollten daher Schließungen dazu genutzt werden, die Umstellung vorzunehmen. 

Zum Schluss noch zwei gute Nachrichten: 

  1. Die Kosten für die Anschaffung und Implementierung einer TSE können als Digitalisierungsaufwendungen i. R. d. Überbrückungshilfe III gefördert werden. 

  1. Aus Vereinfachungsgründen können die Kosten sofort als Betriebsausgaben abgezogen werden. 

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